Maria, die Mutter Jesu - Haeven-Up.de

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Biblische Grundlagen > Jesus Christus

 Ist Maria wirklich die Mutter Gottes? Biblische Antworten. Ist Maria wirklich Jungfrau geblieben? Sollten Christen Maria wirklich anbeten und um Hilfe bitten? Ist Maria wirklich in den Himmel gefahren?


Maria war die Jungfrau, von der im Buch Jesaja prophezeit wurde, dass sie einen Sohn gebaeren wuerde (Jes 7,14). Der Engel Gabriel wurde von Gott ausgesandt, um ihr zu sagen, dass der Heilige Geist ueber sie kommen und die Kraft des Hoechsten (Gottes Kraft) sie ueberschatten wuerde. Sie wuerde einen Sohn hervorbringen, dem sie den Namen Jesus geben sollte. Sie fragte den Engel, wie das geschehen sollte, da sie noch Jungfrau war (von keinem Mann wusste). Auf die Antwort des Engels erwiderte sie gottesfuerchtig: „Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort." Daraufhin besuchte sie ihre Kusine Elisabeth, welche, mit Heiligem Geist erfuellt, Maria mit „Mutter meines Herrn" begruesste und bekundete, dass sie gesegnet war. Maria lobte Gott, dass Er auf die Niedrigkeit seiner Magd geschaut hat. Alle Geschlechter wuerden sie gluecklich preisen (Lk 1,26-56).

Wegen der vom roemischen Kaiser angeordneten Volkszaehlung mussten Joseph und Maria nach Bethlehem ziehen, wo gemaess der Weissagung Jesus geboren wurde. Es kamen Hirten, die von Engeln die Botschaft ueber den Erretter Israels mitgeteilt bekommen hatten. Maria bewahrte und erwog diese Ereignisse in ihrem Herzen. Als das Kind nach dem Gesetz Mose im Tempel dem Herrn dargestellt wurde, segnete der treue Simeon Maria, musste ihr aber sagen, dass ein Schwert ihre Seele durchdringen wuerde. Ihm wurde auch von den Magiern aus dem Morgenland Huldigung dargebracht. Danach nahm Joseph Maria und das Kind und zog nach Aegypten, nachdem ihm ein Engel des Herrn diese Anweisung gegeben hatte. So entgingen sie den moerderischen Plaenen des Herodes (Mt 2,13), der die Anweisung gab, alle Kinder in Jesu Alter umzubringen. Als sie zurueckkamen, blieben sie in Nazareth (Mt 2,23).

Maria wird als naechstes erwaehnt, als sie Jesus mit Schmerzen suchte und ihn in Jerusalem im Tempel bei den Lehrern fand. Jesus antwortete auf ihre Frage, dass er in dem sein muesse, was seines Vaters ist. Die Bedeutung dieser Worte verstand Maria nicht (Lk 2,42-50). Bei der Hochzeit zu Kana, auf der Maria mit dem Herrn und seinen Juengern war, bekam sie eine weitere unerwartete Antwort (Joh 2,4). Sie sprach darauf hin zu den Dienern, dass sie tun sollten, was irgend er befehlen wuerde. Dies hatte zur Folge, dass der beste Wein zum Schluss ausgeschenkt wurde,  was in der juedischen Kultur ungewoehnlich war. Bei einer anderen Gelegenheit wollten Maria und ihre anderen Kinder, die „Brueder" des Herrn, mit ihm sprechen, aber auch diesmal gab er eine ueberraschende Antwort, indem er sagte, dass alle die, die den Willen seines Vaters tun, seine Brueder, seine Schwester und seine Mutter sein wurden (Mt 12,46-50). Maria hatte nach Jesus noch einige Kinder mehr, einige Soehne, die namentlich genannt werden und auch einige Schwestern.

Zweifelsohne verstand Maria Jesu Worte nach seinem Tod. Sie stand nahe am Kreuz und sah ihren Sohn und Herrn, wie er an das Kreuz genagelt war. Das war der Moment, wo ein Schwert ihre Seele durchbohrte. Sie wurde vom Herrn Jesus der Fuersorge des Johannes anbefohlen, der sie zu sich nahm. Das letzte Mal ist von Maria die Rede, als sie mit den elf Aposteln auf die Gabe des Heiligen Geistes wartet. Sie wurde zu Recht „Gesegnete" genannt, da es eine grosse Ehre war, die Mutter Jesu zu sein. Es gibt keinen biblischen Hinweis, dass sie eine privilegiertere Stellung vor anderen Menschen/ Glaeubigen /Frauen einnahm. Die Art und Weise, wie der Herr Jesus zu Maria und ueber sie sprach, widerlegt diese Theorien. Sie ist auch nicht anbetungswuerdig, weil allein Gott angebetet werden soll. Jesus wurde in der Wueste von dem Teufel versucht, und er wollte ihn dazu verfuehren, ihn anbeten. Was Jesus ihm darauf antwortete,  ist auch eine Botschaft an uns in Bezug auf die Anbetung von Gott, Menschen und sonstigen Goetzen, die der Mensch sich selbst zum Gott ernennt.  

In den Himmel gefahren sind in der Bibel nur folgende Personen.
Der 1. war Henoch, der vor der Sintflut von Gott weggenommen wurde, weil er mit Gott wandelte;
der 2. war Elia;
der 3. war Jesus Christus In den Himmel fahren nennt die Bibel "Entrueckung". Gott hat einige Menschen lebendig in den Himmel genommen. Da war einer, der in einer besonders gottlosen Zeit mit Gott gewandelt ist: "Henoch"; "Elia" war der Prophet: der Gott in besonderer Weise gedient hat; auf den "Herrn Jesus" trifft Beides zu: aber sein Dienst auf Erden war auch beendet und so wurde er als Sohn Gottes nach seiner Auferstehung von Gott wieder in den Himmel genommen, denn er ist von dort ausgegangen.
Im Zusammenhang mit  Maria ist von einer Entrueckung oder Himmelfahrt nicht und nirgends die Rede. Deshalb kann auch diesbezueglich, wie auch von ihrer "Dauerjungfernschaft", von einer katholischen Sonderlehre (falsche Lehre/Irrlehre) gesprochen werden. Sie ist deshalb verwerflich, weil Menschen genoetig werden, Maria anzubeten und um Hilfe zu bitten.
Es wird Maria auch eine Mittlerrolle zugesprochen zwischen Jesus und Mensch. Falsch, noch schlimmer - irrefuehrend - ebenfalls eine katholische Sonderlehre. Das zieht Menschen von Gott weg, um ihn um Hilfe zu bitten, und das gefaellt Gott bestimmt nicht. Wer Mittler zwischen Gott und den Menschen ist, definiert die Bibel ganz klar.


 Zusammenfassung der wichtigsten Punkte:
Wer war Maria wirklich?
- Maria war die Jungfrau, die im Alten Testament vorhergesagt wurde (prophetisch als Jungfrau genannt, nicht mit Namen), um fuer Israel  den Messias (was Retter bedeutet) zur Welt zu bringen.
War Maria wirklich die Mutter Gottes?
- Maria war die "Mutter von Jesus Christus", nicht "Mutter Gottes", denn Gott hat keine Mutter.  Aber Gott brauchte ein "Gefaess", damit durch sie sein Sohn Mensch werden konnte. Sie kam aus der juedisch messianischen Geschlechterlinie, deshalb konnte sie nur von Gott auserwaehlt werden.
Hatte Maria noch mehr Kinder?
- Jesus wurde ihr erstgeborener Sohn genannt (Mt 1,25; Lk 2,7), was klar zeigt, dass sie weitere Kinder hatte (Mk 6,3). Seine Brueder und seine Juenger wurden klar unterschieden, was  widerlegt,  dass seine Juenger Brueder genannt wurden.
Ist Maria wirklich Jungfrau geblieben?
- Marias Schwangerschaft -  die Bezeichnung  "Jungfrau" ist im Zusammenhang mit  ihrer Empfaengnis gemeint. Sie empfing im Mutterleib ihren erstgeborenen Sohn Jesus von dem Heiligen Geist (Geist Gottes). Sie konnte durch die Geburt allein schon nicht Jungfrau bleiben, zudem empfing und gebar sie von ihrem Mann Josef noch mehr Kinder.
Sollte Christen Maria wirklich anbeten?
- Gottes Gebot ist klar, Menschen sollen allein (nur) Gott anbeten. Maria ist deshalb nicht anbetungswuerdig.
Ist Maria wirklich in den Himmel gefahren?
- Es gibt keinen Hinweis auf "Maria Himmelfahrt". Es ist zuletzt die Rede von ihr, als sie nach Jesu Himmelfahrt zurueck nach Jerusalem gingen und auf die Gabe des Heiligen Geistes warteten.

 
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