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Karfreitag  ist der Freitag vor Ostern und der Gedenktag an die Kreuzigung und den Tod Jesu Christi.
Christen gedenken an diesem Tag des Todes Jesu Christi am Kreuz von Golgatha vor den Toren Jerusalems. Der Karfreitag ist für  Christen im Zusammenhang mit Ostern einer der hoechsten Gedenktage/Feiertage. An ihm gedenkt die Gemeinde Jesu des Todes ihres Herrn, Jesus Christus, in Erwartung seiner Auferstehung. Nach dem biblischen Glauben litt und starb Jesus als „Gottesknecht“ (Jesaja Kap 52 u. 53) und nahm im Kreuzestod freiwillig die Strafe fuer die Schuld aller Menschen auf sich. Durch Seinen Tod und Seine Auferstehung kann jedem Menschen Suendenvergebung und damit Errettung aus dem Tod (gemeint ist der geistliche, nicht leibliche Tod) und ewiges Leben erteilt werden. Jeder Mensch also, der das im Glauben annimmt erhaelt Vergebung der Suenden und kann gerettet werden. Gleichzeitig betont die biblische Theologie auch die Konsequenz seiner Gottessohnschaft, deren Botschaft von der Zuwendung des Schoepfergottes zu den Menschen nicht an Gewalt und Tod ihre Grenze findet.

Die Geschenke Gottes an die Menschen...
...durch Jesus Christus sind: "Die Menschwerdung Gottes (einer von uns geworden)", - "Vergebung der Suenden" durch seinen Opfertod am Kreuz, - "die Versoehnung mit Gott" durch Jesus Christus, - ein "neues Leben" im Glauben an Christus, - "Ewiges Leben" fuer alle die an Ihn glauben, - "Ewige Gemeinschaft mit Gott" durch Jesus Christus.

Im Gegensatz dazu ist jeder Mensch, der Christi Werk am Kreuz nicht beachtet und nicht annimmt, ewig verloren. Er geht am Ziel vorbei, das Gott mit uns Menschen hat. Gottes Ziel ist, dass "alle" Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. Das muss jeder Mensch annehmen und dazu sein "JA" geben (bestaetigen, sein OK dazu fuer sein Leben geben). Das Leben zeigt uns aber, dass nicht alle Menschen das auch wollen. Ewig verloren heisst, zuerst einmal fuer Gott verloren. Der verlorene Mensch hat die Liebe Gottes, die Er in Christus und gezeigt hat, nicht angenommen. Er wird die Ewigkeit an einem Ort zubringen muessen, den die Bibel "Hoelle" (gr. gehenna) nennt, ein Ort der Gottesferne und der Schmerzen (ewige Pain). Was das bedeutet, zeigt Jesus im Vergeich mit der reichen Mann im Lukasevengelium Kap. 16. Man muss das nicht als Strafe Gottes fuer den Menschen bezeichnen, sondern eher als "Konsequenz" seines eigenen Willens.

Das Karfreitagsgeschehen steht in einer Reihe mit Ostern, Christi Himmelfahrt und Pfingsten. Das Opfer Jesu wirkt nicht allein, sondern dahinter steht der errungene Sieg über Suende, Tod und Teufel.

Christen erleben Karfreitag eher zwiespaeltig. Einerseits erleben sie Trauer ueber das Geschehene mit Christus - Seine Folter, seine Kreuzigung und sein Tod; andererseits erkennen sie die Notwendigkeit seines Sterbens (Opfertod), insbesondere, weil es fuer sie geschehen ist (fuer alle, die das bewusst angenommen haben), weil es sonst keine Versoehnung mit Gott und keine Vergebung unserer Suenden geben kann.

Der Begriff "Opfertod" ergibt sich aus dem juedischen Verstaendnis von "Suendenerlass"/"Suehnung"/"Suehnedeckel" das von Gott im Gesetz fuer Israel festgelegt wurde. Ein Lamm als Opfer fuer ihre Suenden. Dazu musste ein fehlerfreies maennliches (ohne sichtbare koerperliche Gebrechen) Lamm (oder Ziegenbock/Suendenbock) stellvertretend fuer die Suenden eines Juden  sterben. Andererseits kann kein Tier-Opfer eine Suende echt wegnehmen, es war auch nur als Erinnerung an die Suende und ein Hinweis auf das spaetere Opfer Jesus Christus gedacht. Das echte Opfer  aber ist das Opfer Jesu am Kreuz, das stellvertretend fuer mich/dich erbracht wurde, denn als Mensch ohne Suende konnte er das. Dieses Opfer konnte also kein anderer Mensch erbringen weil niemand ohne Suende ist. Das hat er getan zuerst fuer sein Volk Israel, nachdem sie aber Jesus als Messias verworfen haben, hat sich Jesus, und spaeter auch die Apostel, des Heiden-Nationen zugewandt. Gott hat das Opfer Jesu fuer uns am Kreuz angenommen, besiegelt durch die kurz darauf geschehene Auferstehung, und vergibt uns unsere Suenden im Namen Jesu, wenn wir persoenlich im Gebet darum bitten. Das ist noetig, denn weshalb sollte er uns vergeben, wenn wir nicht verstanden haben, dass Jesus dafuer am Kreuz gestorben ist und das dieses ein Geschenk ist, das angenommen werden soll. Geschenke kann man auch ablehnen. Wenn wir es ihm bringen im Gebet, sieht er unsere Einsicht und vergibt uns gerne. Dann sind wir gerechtfertigt vor Gott und haben Frieden mit ihm (..durch das Blut seines Sohnes Jesus Christus).
 
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