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Die Religionen

Er entstand im siebten Jahrhundert nach Christus im heutigen Saudi-Arabien. Islam bedeutet Unterwerfung. Gegruendet von Mohammed (570-632 n.Ch.) im Jahre 610.
Die Schriften
Der Koran - ist eine Sammlung verschiedener Offenbarungen die der Prophet Mohammed erhielt. Die Schriftensammlung besteht aus 114 einzelnen Abschnitten (Suren). Fuer die Muslime ist der Koran unveraenderbar und unfehlbar. Haddith und Sunna sind Ueberlieferungen, die nach dem Koran entstanden sind und unter anderem vom Leben und von den Lehren Mohammeds erzaehlen. Scharia heisst das islamische Recht.
Das Geistliche Leben
1. Bekenntnis -Es gibt keinen anderen Gott ausser Allah, und Mohammed ist sein sein Prophet.
2. ~ Das Gebet - Muslime sind ab dem zwoelften Lebensjahr verpflichtet, fuenf Mal am Tag zu beten. Ablauf und Zeiten des Gebetes sind genau festgelegt.
3. ~ Das Fasten - Im Monat Ramadan wird von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gefastet.
4. ~ Almosen - Muslimen ist vorgeschrieben, 2,5% ihres Einkommensden Armen zu geben.
5. ~ Pilgerfahrt - Jeder Muslim muss einmal in seinem Leben Mekka besucht haben.
Die Glaubensgrundlagen
Allah - Die zentrale Lehre des Islam ist, dass es nur einen Gott gibt und ihm kein Partner zugesellt werden darf. ~ Die geistliche Welt ist hierarchisch in Erzengel, Engel und (Dschinn, schlechte Geister) eingeteilt. ~ Die Propheten - Der Islam kennt zahlreiche Propheten, darunter auch Jesus und Abraham. Doch sie sind alle Mohammed untergeordnet, der fuer den groessten Propheten gehalten wird. ~ Der Tag des Gerichts - An diesem Tag werden die Taten eines jeden Menschen auf einer Waage gewogen. Ueberwiegen die guten Taten kommt man ins Paradies, ansonsten in die Hoelle. Die Entscheidung darueber trifft Allah souveraen. Daher hat der Muslim nie die Gewissheit des Angenommenseins von Allah. Maertyrer erhalten sofortigen Eingang ins Paradies.
Die Gottesvostellung
Allah ist das arabische Wort fuer den einen Gott. Allah ist groesser ist die Antwort des Menschen auf jede Frage nach Gott, dem Schicksal u. dem Leid. Die Groesse Allahs betont seine Souveraenitaet und seine Unerreichbarkeit. Der Mensch bleibt im Islam vollkommen von Gott getrennt.
Definition:
Der Islam (arabischâ= Unterwerfung (unter Allah)/voellige Hingabe (an Gott) ist mit rund 1,2 bis 1,57 Milliarden Anhaengern nach dem Christentum (ca. 2,2 Milliarden Anhaenger) und vor dem Hinduismus (ca. 900 Millionen Anhaenger) die zweitgroesste Weltreligion. Seine Anhaenger bezeichnen sich im deutschsprachigen Raum als Muslime oder Moslems. Der Islam ist eine monotheistische abrahamitische Religion, die sich vom Polytheismus und auch von christlichen Vorstellungen wie Menschwerdung Gottes und Dreifaltigkeit abgrenzt. Bestimmendes Element ist die Lehre vom tauhid, der Einheit Gottes. Das Wort Allah gilt in den arabischsprachigen Laendern, im fast rein katholischen Malta sowie in Indonesien sowohl den Christen, Juden als auch den Muslimen als das Wort fuer Gott. Die erste Quelle, auf die der Islam gruendet, ist der Koran, der fuer die Glaeubigen als das unverfaelschte Wort Gottes die ranghoechste Quelle des Glaubens darstellt. Die zweite Rechtsquelle neben dem Koran sind die Worte, Handlungen und die schweigenden Billigungen (Sunna) des Propheten Mohammed. Waehrend ein Kalif nur ein weltlicher Verteidiger der Religionsgemeinschaft ist, stellt der Imam im Glauben der Schiiten ein unfehlbares und vollkommenes geistliches und mit gottaehnlicher Macht ausgestattetes Oberhaupt dar. Es wird ihm auch die Suendenlosigkeit zugesprochen. Die islamischen Glaubensgrundlagen: # Die fuenf Saeulen - (arabisch arkan) des Islam sind die Grundpflichten, die jeder Muslim zu erfuellen hat: 1.Schahada (islamisches Glaubensbekenntnis) > 2.Salat (fuenfmaliges Gebet) > 3.Zakat (Almosensteuer) > 4.Saum (Fasten im Ramadan) > 5.Haddsch (Pilgerfahrt nach Mekka). Im Islam gibt es sechs Glaubensartikel, naemlich den Glauben an: # den einzigen Gott (arab. Allah) # seine Engel # seine Offenbarung (heilige Buecher: Die Tora und die Evangelien; gemaess Koran und Hadith sind die Schriften die Bibel der Juden und Christen # seine Gesandten, die Propheten Gottes: darunter Adam, Abraham, Moses, Jesus und zuletzt Mohammed # den Tag des juengsten Gerichts und das Leben nach dem Tod: Der Mensch werde eines Tages fuer seine Taten zur Verantwortung gezogen und mit dem Hoellenfeuer bestraft oder mit dem Paradies belohnt # die Vorherbestimmung. Erwaehnt werden diese Glaubensartikel unter anderem im Koran (z. B. Sure 4, Vers 136): „Ihr Glaeubigen! Glaubt an Gott und seinen Gesandten und an die Schrift, die er auf seinen Gesandten herabgeschickt hat, und an die Schrift, die er schon (frueher) herabgeschickt hat! Wer an Gott, seine Engel, seine Schriften, seine Gesandten und den juengsten Tag nicht glaubt, ist (damit vom rechten Weg) weit abgeirrt.“ Der Islam ist eine rein monotheistische Religion. Die christliche Vorstellung der Dreifaltigkeit wird ausdruecklich abgelehnt, ebenso jede Personifizierung oder gar bildliche Darstellung Gottes. Gott wird durch seine 99 schoensten Namen (al-asmau l-ḥusna) beschrieben, die nur ihm alleine zustehen. Die Menschen koennen ueber Gott nur wissen, was er ihnen selbst in seiner Gnade offenbart hat. Die Definition der Attribute Gottes anhand der Koranauslegung fuehrte im sunnitischen Islam zur Zeit der Abbasiden vor allem in den Lehren der Mu-tazila und ihrer Gegner zu heftigen Auseinandersetzungen. In Saudi-Arabien, im Sudan, im Iran, in Somalia und Teilen Pakistans (Stammesgebiete unter Bundesverwaltung) gilt die Scharia so gut wie uneingeschraenkt. In Aegypten, Jordanien, Indonesien, Marokko und vielen weiteren Staaten wird die Scharia teilweise praktiziert, etwa das Verbot der Heirat einer Muslimin mit einem Nichtmuslim oder die Erlaubnis zur Polygynie nach islamischen Regeln. Allerdings sieht in vielen Staaten die soziale Realitaet in Teilen der Gesellschaft so aus, dass die Scharia weiterhin in den meisten Bereichen Geltung hat. So existiert etwa die offiziell nicht anerkannte Polygynie in der Tuerkei in laendlichen Gebieten und wird regelmaessig amnestiert. In manchen Staaten gibt es neben einer auf der Scharia basierten Rechtsprechung fuer Muslime auch eine saekulare Rechtsprechung fuer Nichtmuslime (z. B. in Nigeria). In einigen islamischen Laendern (z. B. Saudi-Arabien, Sudan, Iran, Nigeria) kommen besonders drakonische Strafen zur Anwendung, wie das oeffentliche Abtrennen von Gliedmassen oder oeffentliche Steinigung, zum Beispiel fuer Diebstahl oder Ehebruch. Diese Methoden werden international heftig kritisiert. Auch innerhalb der Islamischen Gemeinschaft wird Kritik daran geaeussert, allerdings nicht, weil die Strafen an sich gegen die Menschenrechte verstossen, sondern weil bei der Verurteilung der Angeklagten meist die in der Scharia vorgeschriebenen Schutzbedingungen fuer Angeklagte ausser Acht gelassen werden. In diesem Kontext muss beachtet werden, dass die heutige islamische Rechtsausuebung in manchen Laendern den Angeklagten oftmals nur sehr geringen Schutz bietet: Oft kommt es vor, dass die Angeklagten Analphabeten sind und in der Regel keinen Rechtsbeistand erhalten. Die Richter selbst sind oftmals nur duerftig ausgebildet, Urteile werden nicht selten willkuerlich ausgesprochen. Ein Bereich der Scharia, der noch in Sudan und in Mauretanien existiert, ist die Sklaverei. Wie fast alle Religionen beziehungsweise religioese Richtungen besitzt auch der Islam einen inneren (esoterischen) und einen aeusseren (exoterischen) Aspekt. Die mystische innere Dimension des Islam ist der Sufismus. Der innere Aspekt wird auch Tariqa, der aeussere Schari'a genannt. Nach Auffassung der Sufis gehoeren diese beiden Aspekte untrennbar zusammen. Der Islam beruft sich in seiner Herkunft auf Abraham, zaehlt sich mit dem Judentum und dem Christentum zu den abrahamitischen Religionen. Alle drei werden monotheistische Religionen genannt. Da sie auf den Offenbarungen von Propheten (Moses und Mohammed) beruhen, wobei nach islamischer Interpretation auch Jesus Christus als Prophet gesehen wird, werden sie als  Offenbarungsreligionen gesehen und, weil diese Offenbarungen schriftlich fixiert wurden, auch Buchreligionen. Dieser gemeinsame Bezug auf Abraham ist am Anfang seiner Prophetie von Mohammed betont worden. Im Verlauf seines Suchens aenderte der Mohammed aufgrund seiner praktischen Erfahrungen mit den juedischen und christlichen Gemeinden seine Haltung ihnen gegenueber. Die sich aendernde Einstellung Mohammeds zu den Schriftbesitzern ist in der Islamwissenschaft mehrmals behandelt worden. Urspruenglich erwartete er, dass die Schriftbesitzer (Juden und Christen) seine Prophetie anerkennen und seiner Religion beitreten wuerden; als dies nicht geschah und abgelehnt wurde, begann sich Mohammeds Haltung zu den Anhaengern der Schriftenreligionen nach und nach ins Negative zu aendern. Diese Gesinnungsaenderung hat auch ihre Spuren im Koran hinterlassen, wo urspruenglich ihre religioesen und moralischen Tugenden hochgeachtet wurden und Mohammed dazu aufgefordert wurde mit ihnen in guter Beziehung zu stehen. Nach dem Bruch mit diesen Religionsgemeinschaften wurde ihnen gegenueber der Vorwurf der Heuchelei und ihre Weigerung den Islam anzunehmen betont; aufgrund dessen seien sie nicht als Verbuendete anzusehen, sondern zu bekaempfen. In den Augen Mohammeds waren das Judentum und das Christentum fehlerhafte Weiterentwicklungen der gemeinsamen Urreligion.  Waehrend der Islam mit dem Judentum und dem Christentum den Glauben an einen einzigen Gott sowie den Bezug auf Abraham und zahlreiche weitere biblische Propheten teilen will, unterscheidet er sich in seinen Grundlagen doch stark vom Christen- und Judentum durch die strikte Ablehnung Jesus Christi als Gott und Sein Werk am Kreuz, durch Ablehnung der Trinitaetslehre (Sure 112), der christlichen Vorstellung der Erbsuende, vom Judentum hauptsaechlich durch seine Anerkennung Jesu als Prophet, von den abrahamischen Religionen allgemein durch die Anerkennung Mohammeds als Gottes Gesandter sowie der Lehre vom Koran als den Menschen ueberbrachtes Wort Gottes.
(Umfangreichere Umschreibung der Religion bei Wikipedia)

 
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