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Das Leben als Christ > Christsein

Christsein ist nur moeglich ueber Jesus Christus.
Niemand ist Christ von oder durch Geburt. Ein Mensch muss von neuem geboren werden, eine "geistliche Geburt" erfahren. Der Gott der Bibel ist der Gott der Juden und Christen. Die ersten Christen waren Juden aus Jerusalem, die sich vom Judentum zu Christen (Glauben an Jesus) bekehrt haben. Es waren die Apostel, die Jesus persoenlich gekannt und mit ihm gelebt hatten. Spaeter haben sich viele Juden, aber besonders Menschen aus den Heidenvoelkern von ihren heidnischen Goetzen zu dem Gott der Bibel bekehrt. Heute besteht das Groh des Christentums aus bekehrten Menschen aus den Heidenvoelkern (Voelker/Nationan der Welt).
Aber auch Juden, oder Menschen aus allen anderen Religionen, sogar Atheisten, koennen den Glauben an Jesus Christus annehmen. Das kommt daher, weil der christliche Glaube ein persoenlicher Glaube ist. Jeder muss persoenlich im Glauben annehmen, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen (Mensch geworden), am Kreuz stellvertretend fuer Suender gestorben ist, begraben wurde, auferstanden ist von den Toten und zurueck in den Himmel ging.
Er muss persoenlich seine Schuld vor Gott bekennen (im Gebet) und im Namen Jesu Christi um Vergebung derselben bitten. Wenn es so von Herzen ehrlich abgelaufen ist, hat der reuige Suender Gottes Zusage der Vergebung. Durch die Suende war der Suender von Gott getrennt, - durch die Vergebung seiner Schuld durch Jesus Christus hat der Mensch Frieden mit Gott und ist versoehnt. Der Weg ist frei, den Heiligen Geist (Geist Gottes) zu empfangen. Jetzt ist man also ein Christ geworden, und ein Leben als Christ beginnt in dieser Welt. Der Heilige Geist allein kann einen Christ durch die Nachfolge Jesu fuehren.
Im Gegensatz zum Christentum ist im Judentum jedes Kind, das eine juedische Mutter hat, (egal, ob die Mutter glaeubig ist oder nicht) Juedin oder Jude. Manche Glaubensrichtungen erkennen als Juden auch an, wer einen juedischen Vater und eine andersglaeubige Mutter hat. Am achten Tag nach der Geburt bekommen die Kinder ihren Namen. Viele Eltern lassen ihre Soehne beschneiden, das heißt die Vorhaut des Penis wird entfernt. Es ist dies das aeußere Zeichen fuer den Bund mit Gott. Ob das Kind später glaeubig wird und nach den Geboten lebt, spielt keine Rolle: nach dem Verstaendnis des Judentums ist es allein durch seine Abstammung sein Leben lang Jude oder Juedin undim Volk Gottes aufgenommen. Im Judentum ist es so, dass man als Jude geboren wird und Jude ist. Einige Rituale und Zeremonien des Gesetzes und der Tradition des Judentums bestaetigen dann das Judesein, wie z.B. die Beschneidung des Sohnes am achten Tag Pflicht ist sowie alle Festtage einhalten. Glauben auf juedisch bedeutet , dass man das Gesetz und die Festtage einhaelt.
So kann man verstehen, warum Juden vom "juedischen Volk" sprechen, das von Gott auserwaehlt wurde und ihm gegenueber besondere Pflichten hat. Es ist der Glaube eines Volkes und der Familie.
Jungen werden mit 13 Jahren Bar Mizwa, "Sohn der Pflicht", das wird mit einem Fest gefeiert. Maedchen werden mit 12 Jahren Bat Mizwa, "Tochter der Pflicht". Ein Fest gibt es für die Maedchen nur in manchen Gemeinden. Bar Mizwa und Bat Mizwa sind religionsmuendig, das heißt, sie werden als erwachsene Mitglieder der Gemeinde angesehen. Zur juedischen Religion kann sich auch jemand bekennen, der keine juedischen Eltern hat. Er/sie muss an den Gott Abrahams glauben und die Gebote der Thora beachten.
Was wird sich aendern wenn jemand Christ wird, was muss man beachten?
Weil man als Christ entweder aus einen anderen Religion oder aus dem Atheismus kommt, muss man sich in seimen "Neuen Leben" erst einmal orientieren. Dazu gehoert es, fleissig die Bibel zu studieren, weil man ja wissen will, was Gott einem zu sagen hat durch das Wort Gottes und wie man leben soll. Das kann man sich erlesen.
Dann wird man das, was man lernt, auch leben wollen. Das heisst, sich nach Gottes Wuenschen zu richten. Insbesondere, sich vom Boesen (suendig leben) zu trennen. Wenn man gerade von der Macht des Satans (so nennt die Bibel die Welt) in das Reich Gottes uebergetreten ist, will man auch ganz selbstverstaendlich Gott gefallen. Deshalb ist es notwendig, die Bereiche der Versuchungen, die einen zur Suende verleiten koennten, zu meiden.
Man sucht Gott zu gefallen und das Gute zu tun. Dazu gehoert, die Gemeinschaft mit anderen Christen zu suchen. Gottesdienst und Bibelstunde sind geeignete Gelegenheiten, sich gegenseitig zu ermuntern und zu ermahnen. Was etliche voerher nie getan, nicht einmal daran gedacht haben ist, sich vielleicht sozial zu engagieren oder zu spenden. Andere moechten vielleicht mit aller Kraft missionieren, sind sogar bereit, in ferne Laender zu reisen und bereit, dazu Fremdsprachen zu lernen.
Nachfolger Jesu Christi gehoeren zu Jesus. Das hoert man immer wieder.  Aber was bedeutet das?
Dazu muessen wir einmal schauen wo Jesus jetzt ist. Er ist (jetzt schon 2000 Jahre) nicht hier, er ist im Himmel. Da gehoeren wir eigentlich auch hin, denn wir gehoeren zu ihm. Wir sind aber noch hier auf der Erde. Wie kann man das loesen? Die Bibel sagt, dass wir "in der Welt, aber nicht mehr von der Welt sind." Wir gehoeren zu Jesus (der im Himmel ist bei seinem/unserem Vater) sind aber noch in der Welt und leben hier.
Das ist so, als wenn wir als Deutsche verreisen ins Ausland. Wie sind in Spanien (Beispiel) aber nicht in Spanien Geboren. Im Ausland wollen wir unser Land moeglichst gut vertreten und benehmen uns dementsprechend so, dass Spanier sich darauf freuen sollten, uns im naechsten Jahr wiederzusehen. Im uebertragenen Sinn gehoeren wir ins Reich der Himmel - da wir aber noch auf der Erde sind wollen wir so leben, dass die Menschen der Welt auch so leben moechten wie wir und ebenfalls Jesus nachfolgen wollen und sich auf den Himmel freuen. Die Bibel sagt, dass wir Botschafter/Gesandte des Reiches Gottes, oder an Jesu Stelle sind. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Menschen zu sagen: "Lasst euch versoehnen mit Gott!" - wie wir es auch getan haben. Doch wenn Jesus noch zu unseren Lebzeiten wiederkommen wird, werden wir in einem Nu (Augenblick) verwandelt werden und bei ihm sein. Wenn wir vorher sterben werden, sind wir ebenfalls sofort bei Jesus.
Vielleicht haben wir, als wir glaeubig wurden, einen Mann oder eine Frau im Unglauben zurueckgelassen. Derjenige fuehrt ein anders Leben als wir. Statt Gottesdienst oder Bibelstunde, heisst es fuer diesen Menschen immer noch Kinobesuch, Diskobesuch, Barbesuche oder Karneval. Es heisst in der Schrift, dass wir, soviel an uns liegt, in Frieden mit unserem nichtglaeubigen Ehepartner/in nach Uebereinkunft zusammenleben, und das Boese meiden sollen. Sollte es einmal unertraeglich werden (bei fortgesetztem Ehebruch oder Gewalt in der Ehe) sind wir nicht gezwungen, diese Ehe aufrecht zu erhalten. Man kann getrennt leben oder sich scheiden. Scheidung sollte, wenn moeglich, vom nichtglaeubigen Ehepartner ausgehen.
Beten hilft, dass vielleicht der nichtglaeubige Ehepartner ebenfalls glaeubig wird, garantieren kann man das allerdings nicht, aber es passiert immer wieder. Das ist schoen und von Herzen jedem Ehepaar zu wuenschen. Gott freut sich, und mit ihm die Engel im Himmel, ueber jeden Suender der umkehrt.
Die groesste Gefahr im Leben eines Christen
Wenn man zum Glauben kommt, muss man als Nachfolger Jesu darauf achten, auf dem rechten Weg zu bleiben. Wenn man ein neues Leben (Neugeburt) von dem Herrn empfangen hat, ist man gerettet und kann nicht mehr verloren gehen, ist man echt von Neuem geboren (meint geistlich, nicht Reinkarnation). Aber wir koennen den rechten Weg verlassen auf dem Weg der Nachfolge Jesu. Am meisten machen wir mit solch einem Verhalten uns selbst Unannehmlichkeiten. Wenn wir uns auf dem falschen Weg vertiefen, koennen auf uns moeglicherweise Muehsal, Belastung, Kummer, Leid zukommen.
Wenn Sie  wollen, schauen wir einmal auf das, wovor wir uns schuetzen sollten und was uns schuetzen kann: Die Ruestung Gottes!


 
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