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Die Religionen

Der Buddhismus wurde im 6. Jahrhundert vor Christus von Siddharta Gautama gegruendet.
Sidharta  Gautama...
... wurde um 560 v.Ch. in einer koeniglichen Hindu-Familie im heutigen Napal geboren. Im Alter von 29 Jahren stand ihm das unausweichliche Schicksal der Menschen erstmals vor Augen: Krankheit, Leid und Tod.  Er liess seinen Wohlstand hinter sich, um Antworten zu finden. Nach Jahren der Askese, so heisst es, habe er Erleuchtung in einer Meditation gefunden und sein zum Buddha (=Erleuchteter) geworden.
Das Ziel ist...
~ ... die Befreiung von staendiger Wiedergeburt // ~ ... die Befreiung von Leid // ~... Das Ende allen Begehrens // ~... das Erreichen des Nirvana (=hoechste Stufe der Glueckseligkeit)
Der Buddhismus ist eine Universalreligion, die alle Lebensbereiche umfasst. Der Weg der Erloesung steht  jedem Menschen offen, unabhaengig von seiner Herkunft.
Die Glaubensgrundlagen. Als Kern von Gautamas Botschaft werden “Die vier Wahrheiten” gelehrt: // 1. Das Leben besteht aus Leid (im Sinne von Schmerz, Kummer und Unerfuelltheit). // 2. Alles ist unbestaendig und veraenderlich. Wir leiden, weil wir Dinge begehren, die unbestaendig sind. // 3. Man kann sich selbst vom Leid befreien, wenn man alles Begehren ueberwindet.  // 4. Man kann das Begehren durch Verfolgen des achtfachen Pfades ueberwinden.
Daraus folgt die buddhistische Ethik, die fuer Laien in fuenf Regeln zusammengefasst wird:
~ keine Gewalt gegenueber Lebewesen ~ nicht stehlen ~ nicht luegen ~ keine sexuelle Beziehung aufgrund von Begierde ~ kein Drogenkonsum.
Die Gottesvorstellung
Im Buddhismus gibt es keinen Gott und keinen Ansprechpartner. Der Buddhist ist mit sich selbst beschaeftigt. Sich selbst und alles andere als Illusion zu erkennen ist das hoechste Ziel. Wer dieses Ziel erreicht, erreicht das Nirwana, das Nichts.
Definition:
Der Buddhismus ist eine Lehrtradition, die ihren Ursprung in Indien hat. Sie ist je nach Quelle mit weltweit etwa 230 bis 500 Millionen Glaeubigen (nach Christentum, Islam und Hinduismus) die viertgroesste Religion der Welt. Der Buddhismus ist hauptsaechlich in Sued-, Suedost- und Ostasien verbreitet. Etwa ein Viertel aller Buddhisten lebt in China. Die Buddhisten berufen sich auf die Lehren des Siddhartha Gautama, der in Nordindien lebte. Siddharta Gautama wurde 560 v.Ch. als Prinz am Hof eines einflussreichen Vaters geboren. Gewarnt durch eine Prophetie (angeblich) bemuehte sich sein Vater, den Prinzen von der Welt und ihren Gefahren fernzuhalten. Der Palast und sein Garten waren gross. Trotzdem wollte der Prinz die Mauern des Palastes hinter sich lassen und die Welt erforschen. Auf heimlichen Streifzuegen durch die Stadt begegnete er nacheinander einem Kranken, einem Alten, einem Sterbenden und einem Asketen. Dabei wurden ihm zwei Dinge schlagartig klar: Es gibt sinnloses Leiden; und es gibt Menschen, die leiden und trotzdem gelassen und lebensfroh sind. Als erste Konsequenz schloss sich der Prinz den Asketen an und fastete so konsequent, dass er kurz vor dem Verhungern stand. Als das jedoch nicht die gewuenschte Aenderung des Bewusstseinszustandes brachte, suchte er einen anderen, den sogenannten mittleren Weg, eine Mischung aus gemaessigter Askese und vernuenftigen Lebensregeln.
Grundlage fuer diesen Weg waren Siddhartas Einsichten in die Vier edlen Wahrheiten:
1. Das Leben ist Leiden! Aehnlich wie im Hinduismus ist die Sicht auf die Welt pessemistisch. Weil alles vergeht, ist selbst das Gute und Schoene Leiden. Spaetestens, wenn man darauf verzichten muss, empfindet man es als Leiden. Wer gesund ist kann sich zwar daran freuen, wird es aber um so schmerzlicher vermissen, wenn er krank wird.
2. Die Ursache des Leidens ist die Gier nach Leben! Weil der Mensch sein Leben sichert, es verteidigt sich an das Leben haengt und danach verlangt, deshalb muss er leiden. Das ist nicht etwa eine Strafe, sondern eher eine natuerliche Folge, eine Art Naturgesetz.
3. Das Leiden wird ueberwunden, wenn die Gier nach Leben ueberwunden ist. Voraussetzung dafuer ist die Einsich, dass das Leben Illusion ist. Die buddhistische Meditation widmet sich vor allem diesem Ziel. Der Meditierende nimmt z.B. aussere Reize wie Duft von Essen oder die Kaelte des Winters wahr. Er objektiviert seine Eindruecke, indem er sich selbst und seine Reaktionen beobachtet. Dabei macht er sich klar, dass es weder Essen noch kalten Wind gibt. Deshalb reagiert er auch nicht auf diese Eindruecke, indem er beginnt, zu essen oder sich etwas Warmes anzuziehen. Das letzte Ziel der Meditation ist, sich selbst, sein ICH, als Illusion zu erkennen: Es gibt mich eigentlich garnicht, ich bilde mich mir selbst nur ein.
4. Die Ueberwindung der Gier geschieht durch einen achtfachen Pfad. Dieser Pfad sind acht Lebensregeln, eine Mischung aus moralischen Anweisungen und Anleitung zur Meditation.
Als Siddharta Gautama den mittleren Weg ging, erlebte er schliesslich die Erleuchtung und nannte sich fortan “der Erleuchtete”, in seiner Sprache Buddha.
(Eine umfangreichere Umschreibungen der Religion bei Wikipedia)

 
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