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...zu Karfreitag Israel

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Anmerkung
zu Karfreitag in
Bezug auf Israel
Israel wird Karfreitag in seiner Gaenze erst in Zukunft verstehen. (leider)

Sacharja 12,10: Und ueber das Haus David und über die Bewohnerschaft von Jerusalem gieße ich den Geist der Gnade und des Flehens aus, und sie werden auf mich* blicken, den sie durchbohrt haben, und werden über ihn wehklagen, wie man über den einzigen Sohn wehklagt, und werden bitter über ihn weinen, wie man bitter über den Erstgeborenen weint.

Dies ist eine von mehreren Messiasprophetien, die im Neuen Testament erwaehnte werden. Nachdem darueber berichtet worden ist, daß die Seite unseres Herrn durchbohrt wurde, lesen wir in Johannesevangelium Kap. 19 Vers 37 NT: >>Und wieder sagt eine andere Schrift: 'Sie werden den anschauen, den sie durchstochen haben.'<< Es ist interessant, daß der Heilige Geist nicht wie im vorhergehenden Vers (36) erwaehnt: >>… damit die Schrift erfuellt wuerde.<< , sondern er vermeidet in unserem Verszitat diesen biblisch allgemein bekannten Ausgruck, ohne den Sachverhalt, daß sie ihn angeschaut haben, als erfuellt zu bezeichnen. Es ging weder damals, noch waehrend des Zeitalters der Evangeliumsverkuendigung in Erfuellung, sondern wird seine Erfuellung erst an dem Tag finden, der uns in den vorliegenden Versen prophetisch beschrieben wird. Matthaeus 24,30 und Offenbarung 1,7 beziehen sich ebenfalls auf diesen Teil unseres Kapitels.
Der Vers gehoert zu den Stellen, deren vollstaendige Auslegung als Ganzes durch unsere Unkenntnis der zeitlichen Umstaende verhindert wird. Nach dem Wortlaut des Textes muß natuerlich JAHWE der Redende sein, und es trifft zweifellos zu, daß die Juden ihn durch ihr Aufbegehren und ihre Undankbarkeit waehrend ihrer gesamten Geschichte sinnbildlich durchbohrt haben … Daß sie ihn in der Person seines Sohnes am Kreuz im woertlichen Sinne durchbohrten, war der Gipfel ihrer fortwaehrenden Widerspenstigkeit.

Die oben angegebenen neutestamentlichen Zitate sind jedoch für jeden Glaeubigen der ausreichende Beweis dafuer, daß der Herr Jesus Christus gemeint ist und auf ihn hin die Stelle umfassend erklaert wird.
Was fuer ein Tag wird es sein, wenn der Geist der Gnade und des Flehens dem Ueberrest seines Volkes Israel zuteil wird und er auf den Wolken des Himmels erscheinen wird! Dann werden sie ihn sehen und ihn an seiner durchbohrten Seite erkennen. Die herausragende Vision des Saulus auf der Straße nach Damaskus wird ihnen dann genauso zuteil werden. Dieser damals junge Pharisaeer sah sich als eine unzeitigen Geburt (1Kor 15,8). Er verkoerperte in seinem Erfahrungsbereich die Anzahlung dafuer, daß der Ueberrest des Volkes, dem Paulus angehoerte, eines Tages die gleiche Erfahrung durchleben wird. Es folgt eine große Wehklage. Was für einen Tag der Buße wird dieses Geschehen mit sich bringen!

Der Tod Jesu am Kreuz bezieht sich zuerst auf sein Volk Israel, geschehen zur Tilgung ihrer Suenden, aber es hatte fuer die Juden die geringste Auswirkung. Bis heute haben nur wenige Juden persoenlich Jesus als Messias anerkannt, aber immerhin. Nach seiner Verwerfung hat sich Jesus, und die Apostel spaeter ebenfalls, den Nationen zugewandt. Sie waren zuerst nicht gemeint, aber es hatte bei ihnen den groessten Erfolg. Ueber die Jahrhunderte haben Millionen Heiden Jesus Christus als ihren Herrn und Gott erkannt
und geglaubt der Heiligen Schrift.
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